
Hospitation & Rezertifizierung
Hochlagen im Niedersächsischen Teils des Nationalpark Harz
Begleitung eines Nationalpark-Guide - Kollegen im Rahmen einer Hospitation zur Rezertifizierung

Am gestrigen Samstag ging es im Rahmen einer Hospitation für die Rezertifizierung meines Nationalpark-Guide – Kollegen Volker Dübner von Oderbrück auf die Achtermannshöhe.
Die Ausbildung zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer im jeweiligen Großschutzgebiet wird zunächst für die Dauer von fünf Jahren verliehen. Neben regelmäßigen Weiterbildungen ist für die Rezertifizierung eine einmalige Hospitation inklusive einer kollegialen Beratung bzw. eines Feedbackgesprächs durch eine andere Person mit ZNL-Qualifikation erforderlich.
Anfang diesen Jahres habe ich mich über die Niedersächsische Akademie für Naturschutz, welche auch unsere Prüfungen im Nationalpark Harz unter dem Dach des BANU abgenommen hat, zum Hospitanten ausbilden lassen.
Volker ist mittlerweile der zweite Nationalpark-Guide, den ich im Zuge einer Rezertifizierung hospitieren durfte.
Mit einer kleinen, wissbegierigen Gruppe ging es zu dem Thema „Kleine Einführung in die Harz-Geologie“ zwischen Granit, Grauwacke und Hornfels hinauf auf den Gipfel des Achtermanns im Hochharz im Bereich der Wasserscheide zwischen Weser und Elbe sowie entlang des Bode- und Oder-Bruchs zurück. Natürlich wurden auch grundlegende Themen zum Nationalpark Harz und zum Wandel des ehemaligen Wirtschaftswaldes zur sich selbst überlassener Wildnis behandelt.
Dabei ist es für mich mindestens genauso spannend, informativ und bereichernd, wie und mit welchen Mitteln die Kolleg*innen ihre zentralen Themen und ihr Wissen vermitteln. Die Hospitation ist somit ein wichtiger Baustein, um die Qualtität unserer Angebote langfristig hoch zu halten aber natürlich ist sie auch gut für den Austausch untereinander. Wie immer schadet es niemandem, mal über den eigenen Tellerrand zu schauen.